Katharina Brinkmann: Studioinhaberin, Yogalehrerin und Buchautorin

Was gefällt dir am Training mit dem Yogaboard?

Ich habe lange Zeit viel SUP-Yoga gemacht – also Yoga auf einem Stand Up Paddling-Board. Da ich aber eigentlich keine Wasserratte bin, war die Entdeckung des Yogaboards für mich perfekt: Man hat denselben Effekt, wie wenn man auf dem Wasser trainiert – nur eben ohne Wasser.

Welche Kurse unterrichtest du mit dem Board?

Vor allem SUP-Yoga oder Surf-Yoga. Dabei bin ich stark vom Vinyasa-Yoga inspiriert, bei dem man permanent im Flow ist. Dazu habe ich dann coole Musik laufen. Die meisten Leute kommen erstmal mit großem Respekt vor dem wackeligen Board, aber wenn sie dann draufstehen, macht es ihnen großen Spaß.

Warum entscheiden sich Kunden für ein Training mit dem Board?

Bei unserem Training mit dem Yogaboard sind relativ viele Männer dabei: Das liegt daran, dass ein Kurs mit Board eben kein klassisches Wohlfühlfühlyoga mit Kissen und Decken ist, sondern den sportlichen Aspekt hervorhebt. Außerdem mögen viele das besondere Gefühl, auf dem Board zu trainieren und die Haptik.

Welche Effekte erzielt das Yogaboard-Training?

Nach dem Training steht man aufrechter und stabiler, weil man die ganze Zeit das Gleichgewicht und die Balance halten muss. Dabei spricht man nicht einzelne Muskeln an, sondern alle Muskeln werden beansprucht. Viele sagen nach dem Training, dass sie von Kopf bis Fuß spüren, dass sie gerade Sport gemacht haben – und zwar gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt. Gerade Bodybuilder mit ihrer ausgeprägten Muskulatur, sind nach ein paar Minuten auf dem Board klatschnass – weil die ganze Muskulatur am Arbeiten ist und das verbraucht viel Energie und damit auch viele Kalorien.

Welchen Sportlern würdest du das Board besonders empfehlen?

Allen Sportlern, die mit Gleichgewicht, Balance und Stabilität zu tun haben und viel über die Beinachsen stabilisieren müssen – zum Beispiel Outdoor-Sportler und natürlich alle Brett-Sportler. Es kann aber auch für Fußballer sehr nützlich sein.

Warum würdest du das Board anderen Studios ans Herz legen?

Erstmal ist es ein Blickfang. Und dann ist es ein Alleinstellungsmerkmal für ein Studio. Dadurch bindet es die Kunden und schafft Mund zu Mund Propaganda, weil Leute von ihrem Erlebnis mit dem Board berichten. Es gibt zwar einen großen Markt an Balance-Brettern, aber das Yogaboard sticht eindeutig als hochwertiges Produkt hervor.

„Bodybuilder sind nach ein paar Minuten auf dem Board klatschnass“

– Katharina Brinkmann